| Quelle: | Plattform Nachhaltig Wirtschaften |
| Rubrik: | Aktuelle Meldungen |
| Datum: | 11.12.2008 |
Der econsense-Journalistenpreis 2008 geht an ...
...Joachim Mahrholdt, ZDF
Die Verantwortung von Unternehmen für eine nachhaltige Entwicklung ist ein Thema, das in die Medien gehört. Um dies zu fördern, hat econsense - Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft zum fünften Mal den econsense-Journalistenpreis verliehen. Der Hauptpreis 2008 ging an Joachim Mahrholdt für seinen Beitrag "Gutes Geld? - Ethik, Firmen, Investoren", der am 29. März 2008 im ZDFinfokanal gesendet wurde. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am Abend des 10. Dezember 2008 überreichte Hanns Michael Hölz, Vorstandsvorsitzender von econsense, das Preisgeld von 3000 Euro an den Gewinner. Gastgeber des Abends war die Allianz SE, die in ihre Repräsentanz am Pariser Platz in Berlin geladen hatte.
An vielfältigen Unternehmensbeispielen vermittelt Mahrholdt, Redakteur bei ZDF.umwelt, dem Zuschauer, wie Unternehmen das vermeintliche Spannungsfeld Nachhaltigkeit meistern: viel Gutes für die Gesellschaft tun und gleichzeitig Gewinne machen können. Die Gretchenfrage der Nachhaltigkeit, so arbeitet Mahrholdt heraus, ist am Ende: Wie hältst du es mit der Verantwortung im Kerngeschäft?
Die Jury begründete die Wahl des Preisträgers mit dem konkret-griffigen Überblick, den der Autor über Nachhaltigkeit, verantwortliches Wirtschaften und ethisches Verhalten gibt. Der Beitrag erfüllt damit das Hauptziel des econsense-Journalistenpreises. Mahrholdts solider journalistischer Stil und der hohe Informationsgehalt seines Beitrages machen das Thema für eine breite Öffentlichkeit interessant, erzählen lebensnahe Geschichten und halten immer die erforderliche kritische Distanz, so die Jury über ihre Entscheidung.
econsense nahm die Preisverleihung zum Anlass, im Rahmen eines Dialogforums unter dem Titel "CR-Rankings - Medien als Scharfrichter unternehmerischer Verantwortung?" ein spannendes Thema zu diskutieren. Ranglisten, die Nachhaltigkeit und Engagement von Unternehmen bewerten, werden immer beliebter. Sind diese Rankings eigentlich zuverlässiger als die Bundesligatabelle? Schauen Medien genau genug hin, wenn sie über die Ranglisten der nachhaltigsten Unternehmen berichten? Und trägt die mediale Präsentation von CR-Rankings zu einem besseren Verständnis von Corporate Responsibility bei? Diese Fragen diskutierten Achim Halfmann, CSR News, Sebastian Knauer, Der Spiegel, Dr. Henrik Müller, manager magazin, und econsense-Vorstandsmitglied Joachim Löchte, RWE AG, mit mehr als 150 Gästen. Moderiert wurde das Dialogforum von Susanne Bergius, Fachjournalistin für nachhaltiges Wirtschaften des Handelsblattes.
Der Journalistenwettbewerb 2008 und der Siegerbeitrag können angesehen werden unter: www.econsense.de/_presse/_journalistenpreis/
Der Nachwuchs-Sonderpreis wurde in diesem Jahr erstmals nicht vergeben. Aus Jurorensicht fehlte es bei den eingesandten Beiträgen an thematischer Treffsicherheit und kritischem Sachverstand. Diese Entscheidung zeigt, dass der econsense-Journalistenwettbewerb auf einer richtigen Annahme beruht: Das Thema Nachhaltigkeit in den Medien ist noch kein Selbstläufer, sondern bedarf der engagierten Förderung.
Kontakt:
Elisa Jäkel
Telefon 030-2028-1739
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