
Besuchen Sie unsere internationale Homepage:
Ein Angebot von:

Mit freundlicher
Unterstützung durch:







Software, Design & Realisation:
|

| Quelle: | Plattform Nachhaltig Wirtschaften |
| Rubrik: | Best Practice Unternehmen|G-M |
| Datum: | 13.12.2007 |
Hannover Airport
Für eine bessere Umwelt
Mit einem Passagieraufkommen von über 5,6 Millionen Fluggästen im Jahr gehört der Hannover Airport zu den acht größten internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. Das 900 Hektar große Flughafengelände ist mit seinen Passagierterminals und dem Parrallellandebahnsystem der Arbeitsplatz von ca. 6.000 Beschäftigten. Neben den 180 am Flughafen ansässigen Unternehmen stellt alleine die Flughafengesellschaft mit ihren Tochtergesellschaften rd. 1.000 Arbeitsplätze. Auch im Bereich Umweltschutz ist der Hannover Airport auf den vorderen Plätzen: Das Umweltmanagementsystem der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH stellt sicher, dass der Umweltschutz umfassend im Unternehmen integriert und kontinuierlich verbessert wird. Dazu gehört unter anderem, dass Rohstoffe, Energie, Wasser und sonstige Güter ressourcenschonend eingesetzt werden.
Nachhaltiges Wirtschaften ist am Hannover Airport ein fester Bestandteil der Unternehmenspolitik. Das wesentliche Ziel dabei ist es den ökonomischen, ökologischen und sozialen Ansprüchen gerecht zu werden. Ökologie und Ökonomie stehen nicht im Widerspruch - der Hannover Airport leistet in vielen Bereichen eine aktive Umweltvorsorge. Ziel dabei ist, die Belastungen, die der Flughafenbetrieb mit sich bringt, so gering wie möglich zu halten.
Umweltmanagement am Hannover Airport
- geprüft und beurkundet -
Hannover Airport hat den Umweltschutz nicht nur zu einem zentralen Unternehmensziel erklärt, sondern lässt die Umsetzung auch kritisch von neutralen Sachverständigen überprüfen. Grundlage sind die europäische EMAS-Verordnung und die internationale Norm DIN EN ISO 14001. Ende 2006 erfolgte erstmals die Validierung bzw. Zertifizierung entsprechend der Normen. Auf dem Prüfstand stehen alle Tätigkeiten, die sich auf die Umwelt auswirken könnten. Dazu zählt z.B. der Energieverbrauch ebenso wie der Schutz von Pflanzen und Gewässern. Dass sich unternehmerische Verantwortung im Umgang mit den Ressourcen lohnt, zeigt auch das zwischen Kommunen und Betrieben organisierte Kooperationsprojekt "ÖKOPROFIT" Hannover, an dem sich der Flughafen bereits seit 2002 im Rahmen der lokalen Agenda 21 beteiligt.
Umweltfreundliche Klimatisierung: Rund ein Drittel seines Energiebedarfs erzeugt der Flughafen selbst: Zwei Blockheizkraftwerke wandeln Erdgas in Strom und Wärme. Im Sommer wird die Wärme zum Betrieb von drei Absorptions-Kälteanlagen eingesetzt, die für die Klimatisierung der Terminals die benötigte Kältezufuhr erzeugen.
Innovative Bodenfilteranlage: In den kalten Wintermonaten müssen die Flugbetriebsflächen aus Sicherheitsgründen enteist werden. Dafür wird das biologisch abbaubare Mittel Kaliumformiat verwendet. Zum Abbau ist jedoch Sauerstoff nötig, was beim Einleiten in Gewässer zu einem Sauerstoffmangel führt. Zusammen mit dem anfallenden Regenwasser wird das Kaliumformiat in einer Bodenfilteranlage aufgefangen und biologisch abgebaut. Das Wasser durchläuft dabei verschiedene Schichten aus Schilf, Kies, Sand und nochmals Kies und wird so von Mikroorganismen gereinigt.
Die Filteranlage ist europaweit einzigartig; der Bau wurde deshalb von der EU gefördert. Noch in 2007 wird auf dem Areal des Airport eine zweite Filteranlage in Betrieb genommen.
Vorsorge durch neues Abscheidewerk: Um die Gewässer noch effektiver zu schützen, wurde im Bereich des Airport Business Park-Nord ein 40 Meter langer und 12 Meter breiter Großabscheider gebaut. In dem 5 Meter tiefen Becken sammelt sich ein Großteil des Niederschlagwassers, das auf dem Vorfeld und auf den Straßen des Airports anfällt. Kommt es dort zu einem Unfall, lassen sich austretenden Flüssigkeiten wie Kerosin und Öl wirkungsvoll abscheiden. Ein wirkungsvoller Beitrag zur Umweltvorsorge.
Pflanzen: Greift der Flughafen auf seinem Gelände in die Natur ein, sorgt er für ökologischen Ersatz. Jüngere Beispiele: Bei der Erweiterung des Rollweges "Golf" und dem Bau von Hubschrauberabstellplätzen wurden auf einer Fläche von ca. 11.000 Quadratmetern Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt.
Die Ausbreitung der Heidefläche ist bei der Gestaltung der Grünflächen ein primäres Ziel. Damit wird gleichzeitig ein Lebensraum für seltene, unter Naturschutz stehende, Pflanzen wie beispielsweise Orchideen und Sonnentau geschaffen.
Biomonitoring mit Bienen: Seit 2004 prüft der Airport die Luftqualität in seinem Gebiet. Die Datenerhebung erfolgt per Biomonitoring mit Bienen. Der Honig, der auf dem Flughafengelände gewonnen wird, ist ein verlässlicher Indikator, da Pflanzen die Schadstoffe aus Luft, Wasser und Boden aufnehmen und in Form von Nektar bzw. Pollen an die Bienen weitergeben. Der Honig wird sowohl auf anorganische Stoffe wie Schwermetalle als auch auf organische Schadstoffgruppen wie Kohlenwasserstoffe untersucht. Ergebnis der Analyse: Viele Werte liegen sogar noch unterhalb der Nachweisgrenze.
Im Internet liegt die gültige Umwelterklärung für Sie als PDF-Dokument vor. www.hannover-airport.de/umweltschutz.html
Kontakt
Hannover Airport
Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH
Postfach 42 02 80
30662 Hannover
www.hannover-airport.de
Mail webmaster@hannover-airport.de
Unternehmenskommunikation
Telefon +49(0)511 / 9 77 - 17 34
Umweltschutz
Telefon +49(0)511 / 9 77 - 15 56
|

|
forum GEWINNSPIEL
|