Corporate Social Responsibility - CSR MercosurCSR-Praxisbeispiele von GTZ, AHK und InWEntDie Broschüre "Corporate Social Responsibility - CSR Mercosur" zeigt an vielen Beispielen, wie deutsche Firmen bei ihrem unternehmerischen Engagement in der lateinamerikanischen Wirtschaftszone (Mercosur) freiwillig soziale und ökologische Verantwortung übernehmen. Die Darstellung dieser Aktivitäten ist als Rat- und Ideengeber gedacht und soll zur Nachahmung anregen. "Verantwortungsvolles, nachhaltiges Unternehmertum ist schon lange keine ausschließliche Domäne multinationaler Konzerne. Gerade für kleinere und mittelständische Unternehmen, kann es ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein", sagt Peter Hauschnik, Wirtschaftsexperte der GTZ und maßgeblich an der neuen Broschüre beteiligt. So müssen etwa Automobilzulieferer soziale, arbeitsrechtliche und umwelttechnische Mindeststandards erfüllen, die die großen Autohersteller fordern. Nur so bleiben sie im Geschäft. Darüberhinaus lassen sich etwa durch umweltschonende Produktionsweisen die Kosten erheblich senken. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Galvanikbetriebe ihre hochgiftigen Abwässer nicht mehr einfach in die Natur leiten, sondern die wertvollen Rohstoffe wieder aufbereitet, erneut einsetzen.
Die Publikation ist in Kooperation mit den Außenhandelskammern der deutschen Wirtschaft (AHK) in der Mercosur-Region und InWEnt entstanden. Ende vergangenen Jahres ist sie erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden, von Rolf-Dieter Acker, Präsident der Allianz der AHK Mercosur und Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelstages. Sie enthält ein Vorwort von Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und ein Grußwort von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos. Unternehmen, die in der Mercosur-Region aktiv sind und sich für CSR interessieren, finden nicht nur in der neuen Broschüre Hilfestellung. Mit Rat und Tat steht Ihnen künftig auch das CSR-Kompetenzzentrum Mercosur zur Seite. Dies ist eine Initiative der GTZ, der AHK Sao Paulo, des Bundesverbandes der deutschen Industrie und von InWEnt. Weitere Informationen und Download: www.gtz.de
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