Karstadt setzt auf Umweltschutz und fairen HandelTillich nimmt Karstadt-Filialen in Dresden und Leipzig in Umweltallianz Sachsen aufUmwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich nahm am Freitag, dem 3. November die sächsischen Karstadt-Filialen in Dresden anlässlich des Starts der bundesweiten Transfair-Wochen bei Karstadt in die Umweltallianz Sachsen auf. Damit ist Karstadt das erste Handelsunternehmen, das sich an der sächsischen Umweltallianz beteiligt. "Nicht nur wirtschaftlich, sondern auch beim Umweltschutz geht Karstadt als erfolgreiches Unternehmen beispielhaft voran", so der Minister. Die Umweltleistungen von Karstadt haben in den vergangenen Jahren enorm zugenommen und sich mehr und mehr für das Unternehmen ausgezahlt. So hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren bundesweit erheblich zum Klimaschutz und zur Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes beigetragen. Gezielt hat es Luftfrachttransporte verringert und das interne Warenverteilernetz verbessert. So müssen beispielsweise 840 Millionen "Lkw-Kilometer" pro Jahr weniger gefahren werden. Des Weiteren hat Karstadt von 2003 bis 2005 insbesondere durch Nutzung von Regenwasser 400 Millionen Liter wertvolles Trinkwasser gespart.
Die Umweltallianz Sachsen wurde 1998 als freiwillige Vereinbarung zwischen der Staatsregierung und der sächsischen Wirtschaft in Leben gerufen. Sie zählt derzeit knapp 500 Teilnehmer. Das Spektrum reicht von Handwerksbetrieben über Dienstleister, Krankenhäuser, Wasser- und Energieversorger, Verkehrsbetriebe, Unternehmen der Ernährungswirtschaft oder der chemischen Industrie bis hin zu Großunternehmen der Halbleiter- oder Automobilindustrie. Mit der Teilnahme verpflichten sich die Unternehmen, ihr Engagement für den Umweltschutz freiwillig zu erhöhen. Im Gegenzug reduziert sich für sie der Verwaltungsaufwand. Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft Weitere Informationen zu den Transfair-Wochen bei Karstadt: Tansfair.org
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