Quelle:Plattform Nachhaltig Wirtschaften Rubrik: Aktuelle Meldungen Datum: 17.02.2005


 

Das Kyoto-Prokoll und die Folgen

Auf dem Weg zum Klimaschutz

Das Kyoto-Protokoll ist in Kraft getreten. Erstmals gibt es einen international gültigen Vertrag zur Begrenzung von Klimaemissionen. Insbesondere die Industriestaaten verpflichten sich, ihre Emissionen bis zum Jahr 2012 um mindestens 5 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Deutschland hat sich verpflichtet, seine Emissionen um 21% zu senken. Dies hört sich ehrgeizig an, allerdinge hat der Zusammenbruch der Indutrie in er ehemaligen DDR dafür gesorgt, dass dieses Ziel in greifbare Nähe gerückt ist.

Informationen der Bundesregierung zum Kyoto-Protokoll

Kyoto als Einstieg
Das Kyoto-Protokoll ist nur ein Einstieg in die Stabilisierung des Ausstoßes der Klimagase. Solange die USA als wichtigster Verursacher von Treibhausgasen nicht mit im Boot sitzen, sind keine substanziellen Verbesserungen zu erwarten, geschweige denn, dass die sehr ehrgeizigen Forderungen der Naturschutzverbände erreichbar erscheinen, die tw. eine Reduzierung des Kohlendioxydausstoßes von 80% bis 2050 (WWF) fordern.

Position des WWF zur Klimapolitik der Bundesregierung

Emissionsrechte
Das Kyoto-Protokoll steht und fällt mit dem Handel von Emissionsrechten für Klimagase. In einer Art modernem Ablashandel können Unternehmen mit Rechten zur Verschmutzung der Umwelt. Es wird spannend werden, inwieweit dieses sehr komplexe Instrument zwischen Unternehmen, Staaten und Regionen zum Schutz des Klimas beitragen kann.

Climatepartner wirbt für klimaneutrale Produkte und Dienstleistungen
Oekoradar bietet im CO2-Center ein Zertifikatrechner für Firmen

Mit Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls ist mit der norwegischen Stiftung DNV, Det Norske Veritas, das erste Zertifizierungsunternehmen tätig geworden
www.dnv.de