KarstadtQuelleVerantwortlich handeln KarstadtQuelle ist Europas größter Warenhaus- und Versandhandelskonzern mit rund 68.000 Mitarbeitern (Vollzeitbeschäftigte, Stand: 31.12.2005). Zu den Konzerngeschäftsfeldern gehören Karstadt (Waren- und Sporthäuser), Versandhandel (Quelle, neckermann.de, Spezialversand Ausland, E-Commerce) , Thomas Cook (50-Prozent-Beteiligung), Dienstleistungen (handelsnahe Dienstleistungen) und Immobilien.
Nachhaltig Wirtschaften Die KarstadtQuelle AG steht als guter Bürger (Corporate Citizen) zunehmend in der Pflicht, nicht nur die ökonomische, sondern auch die soziale und ethisch-moralische Nachhaltigkeit ihres Wirtschaftens zu belegen. Wer ein guter Corporate Citizenship ist, verbessert die Beziehungen zu seinen Stakeholdern.
Mit einem umfassenden CSR-Management schafft KarstadtQuelle Werte für Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und das Gemeinwesen. Das Streben nach sozialer Gerechtigkeit ist ein Grundsatz der Nachhaltigkeit. Sie ist entscheidend für unsere Zukunft. Doch souverän handeln kann ein Unternehmen nur, wenn es Maßstäbe hat, an denen es das lang- und kurzfristige Handeln ausrichten kann. In diesen gesellschaftlichen Prozess gehören Integrität, Vertrauen, Verantwortung und eine transparente Kommunikation. Wirtschaftlicher Erfolg und moralisches Engagement müssen kein Widerspruch sein - beides erweist sich als Bedingung einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Sozialverantwortlich handeln Wirtschaften heißt Werte schaffen. Dabei geht es nicht nur um die Qualität der Produkte, sondern auch um ihren ökologischen und sozialen Herstellungskontext. ![]() Karstadt Warenhaus bietet in seinen Lebensmittelabteilungen ein breites Sortiment an fair gehandelten ProduktenWeltweit sind Tausende von Menschen direkt oder indirekt für KarstadtQuelle tätig - innerhalb des Konzerns ebenso wie bei Produzenten und Zulieferern. Das Unternehmen fühlt sich den sozialen Belangen dieser Menschen sowie der Einhaltung von Sozialstandards entlang der Beschaffungskette verpflichtet und hat deshalb 1997 einen Verhaltenskodex verabschiedet. Dieser fand 1999 Eingang in den Kodex der Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e. V. (AVE) "Weltweit sozialverantwortlich handeln", der auf den Kernarbeitsnormen der ILO basiert. Dieser legt für Handel und Produzenten Verhaltensregeln für die Warenbeschaffung fest. Ziel ist es u. a., sichere und gesundheitsverträgliche Arbeitsbedingungen zu schaffen, eine angemessene Entlohnung und Vereinigungsfreiheit zu gewährleisten, extreme Überstunden sowie Zwangs- und Kinderarbeit zu unterbinden und vor Diskriminierung zu schützen. Aber auch Umweltaspekte werden berücksichtigt. Bis zum Jahre 2000 gab es unter den Mitgliedern der Außenhandelsvereinigung unterschiedliche Vorgehensweisen in Bezug auf das Monitoring der vereinbarten Verhaltenskodizes. Man einigte sich auf ein einheitliches Vorgehen und eine eigene AVE-Systematik als Auditverfahren des auf Verbandsebene festgelegten Verhaltenskodex. Als Resultat eines Pilotprojekts in Indien wurde 2003 das AVE-Sektorenmodell "Sozialverantwortung" initiiert. Dieses Modell ist eine Gemeinschaftsinitiative des deutschen Einzelhandels, die die Verbesserung von Arbeitsbedingungen in Zuliefererbetrieben der Entwicklungsländer vorantreiben soll. Sie verpflichtet Lieferanten in allen wichtigen Importmärkten zur Einhaltung bestimmter Sozialstandards. Das ist die weltweit erste Lösung, in der sich eine ganze Branche auf bestimmte Sozialstandards verständigt hat. Die Unternehmen engagieren sich freiwillig, da sie ein Eigeninteresse an einem gut funktionierenden Gemeinwesen und an einer engen Kooperation mit lokalen Autoritäten haben.
Nur zufriedene Mitarbeiter führen zu zufriedenen KundenDarüber hinaus beteiligt sich die KarstadtQuelle AG seit 2004 an der Gemeinschaftsinitiative "Business Social Compliance Initiative - BSCI", die unter dem Dach des europäischen Außenhandelsverbandes FTA (Foreign Trade Association) entwickelt wurde. Mittlerweile haben sich mehr als 50 europäische Unternehmen und Verbände dieser Initiative angeschlossen. Qualifizierung und Auditierung mit System Bei der Durchsetzung von Grundsätzen der sozialen Verantwortung in den Produktionsstätten der Zulieferbetriebe sind die Unternehmensmaßnahmen von KarstadtQuelle weniger darauf gerichtet, den Geschäftspartnern bei der Einhaltung der Sozial- und Umweltstandards "über die Schulter" zu sehen. Vielmehr geht es darum, bei den Zulieferern langfristig die Eigenverantwortung zu fördern. Durch Information, Schulung und Beratung der Zulieferer sowie durch unabhängige Auditierung seiner Lieferanten wird der hohe Qualitätsmaßstab des Unternehmens auf die Wertschöpfungskette übertragen.
Näherinnen in China bei der Herstellung hochwertiger Kleidungstücke
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