Uni Witten/Herdecke - Institut für Familienunternehmen mit neuen StifternFamilienunternehmen unterstützen InstitutDas Institut für Familienunternehmen der Universität Witten/Herdecke erhält eine neue Trägerschaft. Im Dezember 2005 endet die seit 1999 laufende Aufbauförderung der Deutschen Bank. Innerhalb eines Jahres ist es dem Institut gemeinsam mit dem UWH-Fundraising und der Wittener Unternehmensberatung NOHETO! gelungen, zahlreiche Familienunternehmer für eine Förderung zu gewinnen. Anfang Februar 2005 haben bereits 28 namhafte deutsche Familienunternehmen ihr finanzielles und institutionelles Engagement über das Jahr 2005 hinaus verbindlich erklärt.Jedes dieser Unternehmen wird sich als künftiger "Institutsträger" mit 25.000 Euro p. a. an dem deutschlandweit einmaligen Institut beteiligen. Cornelia Kliment, die als Fundraiserin die Übergabe koordiniert: "Ich gehe davon aus, dass wir bis Jahresende insgesamt mindestens 40 Unternehmer überzeugt haben werden, sich am Institut für Familienunternehmen zu beteiligen." Mit diesen Unternehmen im Rücken wird das Institut seine deutschlandweit führende Position in der Erforschung von Familienunternehmen ausbauen können. Neben der finanziellen Förderung wird der Austausch von Theorie und Praxis noch weiter vertieft werden. Familienunternehmen sind die dominierende Unternehmensform in Deutschland. 75 Prozent aller Firmen gehören diesem Typus an. Trotzdem sind sie kaum erforscht. Mit Förderung der Deutschen Bank wurde deshalb im Jahre 1999 das Institut für Familienunternehmen gegründet. Das Institut hat in der Vergangenheit immer wieder mit wegweisenden Studien auf sich aufmerksam gemacht. Im Rahmen eines Forschungsprojekts untersuchten Wissenschaftler des Instituts erstmals die Erfolgsfaktoren von Mehrgenerationen-Familienunternehmen wie z.B. Oetker, C & A Brennickmeyer, Freudenberg, Merck etc. Dabei zeigte sich, dass familiäre Traditionspflege und unternehmerische Innovationskraft kein Widerspruch sein müssen. Mit der sozialen Kraft einer Eigentümerfamilie, die sich dem Wohle des Unternehmens unterordnet, verfügen Familienunternehmen über eine Ressource, die börsennotierten Unternehmen nicht zur Verfügung steht, so eines der Ergebnisse der Studie. Quelle: Pressemitteilung Uni Witten/Herdecke
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