Wöhrl: Umweltmanagement - ein Gebot unternehmerischer VernunftRede anläßlich der Verleihung des B.A.U.M.-UmweltpreisesIn einer Rede anlässlich der Verleihung der Umweltpreise des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) heute in München hat die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dagmar Wöhrl, betont, Umweltmanagement sei ein Gebot unternehmerischer Vernunft. In Zeiten stark steigender Rohstoff- und Energiepreise sollten Unternehmen ihre Aufmerksamkeit insbesondere auf die Einsparpotentiale richten, die sich aus Steigerung der Material- und Energieeffizienz ergäben. Sie wies auf entsprechende Förderprogramme des Bundes hin. Zukunftsorientiertes Management zeichne sich nicht nur durch ökonomisches, sondern auch durch soziales und ökologisches Verantwortungsbewusstsein aus. Engagierte Mitarbeiter, zufriedene Kunden und ein gutes, werbewirksames Image garantierten den wirtschaftlichen Erfolg nachhaltigen Wirtschaftens."Die Bundesregierung fühlt sich der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. Bei der aktuellen Diskussion über die EU-Nachhaltigkeitsstrategie wird auch darauf geachtet, dass wirtschaftliche Aspekte ausreichend berücksichtigt werden", so Dagmar Wöhrl. Die deutsche und europäische Umweltpolitik dürfe nicht Investitionshemmnisse schaffen. Um Wettbewerbsverzerrungen zum Nachteil deutscher Unternehmen zu vermeiden, werde die Bundesregierung EG-Richtlinien 1:1 umsetzen. Frau Wöhrl wies auf die Maßnahmen der Bundesregierung zum Abbau der Bürokratie hin. Auch das Umweltrecht würde in die Überprüfung einbezogen. Das von der Koalition geplante Umweltgesetzbuch werde das zersplitterte Umweltrecht zusammenfassen und vereinfachen. Staatssekretärin Dagmar Wöhrl: "Unternehmer brauchen Freiheit. Freiheit vor allem auch von unnützen Vorschriften. Die Bundesregierung wird ihr Bestes tun, um den Unternehmen Spielräume zurückzugeben."
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