Ausstellung: 10 Jahre EMASLeistung, Glaubwürdigkeit und Transparenz des Europäischen Umweltmanagementsystems - eine Ausstellung des Umweltgutachterausschusses (UGA) im Umweltbundesamt.
Das Europäische Umweltmanagementsystem EMAS geht in das zehnte Jahr seines Bestehens. Im Dezember 1995 wurde es als Öko-Audit nach den Vorgaben einer europaweiten Verordnung in Deutschland eingeführt. Mehr als 2700 Standorte aus Industrie, Gewerbe und öffentlichen Einrichtungen haben sich seither an dem freiwilligen Umweltmanagement- und Auditsystem beteiligt. Dazu haben sie in den vergangenen Jahren bedeutend mehr in ihrem Betrieb bewegt als dies ein einfacher Umweltcheck vermag: Sie verpflichten sich zur kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes, lassen sich regelmäßig von einem staatlich überwachten Umweltgutachter prüfen und verfassen eine Umwelterklärung für die Öffentlichkeit. Die anschließend bei den Handwerks- und Handelskammern registrierten Betriebe dürfen das EMAS-Logo in ihrer Außenkommunikation verwenden. Mit einer Ausstellung in der Bibliothek des Umweltbundesamtes werden vom 20. Januar 2005 an exemplarisch einige EMAS-Teilnehmer mit Plakaten, Broschüren und Materialien vorgestellt und Zusammenhänge zwischen EMAS und Behörden, öffentlicher Auftragsvergabe sowie nachhaltiger Unternehmensentwicklung aufgezeigt. Thomas Kiel, UGA-Geschäftsführer: "Das Umweltbundesamt ist bewusst als Ausstellungsort gewählt, da es mit dem Standort Bismarckplatz 1 als erste deutsche Bundesbehörde an EMAS teilnimmt." Die Ausstellung in der UBA-Bibliothek, 14193 Berlin, Bismarckplatz 1 kann bis zum 20. März besucht werden. EMAS - kurz für "Eco-Management and Audit Scheme" - ist das freiwillige Umweltmanagement nach der europäischen Verordnung (EG) Nr. 761/2001 zur kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes. Betriebe und Organisationen, gleich welcher Größe und Branche, bewerten und verbessern fortlaufend die eigenen Leistungen für den betrieblichen Umweltschutz, veröffentlichen ihre Daten in einer von einem unabhängigen Umweltgutachter geprüften Umwelterklärung und dürfen mit dem EMAS-Logo für sich werben. Der Umweltgutachterausschuss (UGA) berät das Bundesumweltministerium im Bereich dieses freiwilligen Öko-Audits, erlässt Richtlinien zur Anwendung des Umweltauditgesetzes und fördert die Verbreitung von EMAS im Bundesgebiet. Im UGA sind die folgenden Interessengruppen vertreten: Wirtschaft, Umweltgutachter, Umwelt- und Wirtschaftsverwaltung des Bundes und der Länder, Gewerkschaften und Umweltverbände. Die 25 ehrenamtlichen Mitglieder werden von einer hauptamtlichen Geschäftsstelle in Berlin unterstützt, die Ihnen gern Auskünfte erteilt und die Hintergründe der Ausstellung erläutert. Mehr Informationen sind im Internet erhältlich unter www.uga.de Pressemitteilung des UGA
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