Mit dem "Grünen Paket" der Umwelt Gutes tunDas "Grüne Paket" für klimaneutralen Versand
Auf der Messe "transport logistik" präsentierte DHL eine Produktneuheit: das "Grüne Paket". Hiermit bietet der Express- und Logistikspezialist im Konzern Deutsche Post World Net erstmalig einen klimaneutralen Paketversand an. Alle beim Transport entstehenden CO2-Emissionen werden berechnet und über weltweite Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Das "Grüne Paket", das sich äußerlich nicht von Standardsendungen unterscheidet, wurde zusammen mit dem Versandhandelsunternehmen Triaz entwickelt. Triaz führt die Marken Waschbär und Panda und bietet den umweltfreundlichen Versand seiner Produkte erstmalig mit Erscheinen seines Herbst-/Winter-Katalogs ab Juli an. Für die Kunden entstehen durch das Engagement von DHL und des Freiburger Versandhändlers keine zusätzlichen Kosten. An der Kooperation ist weiterhin das britische Unternehmen Future Forests beteiligt, das für die Auswahl und Qualitätssicherung der Klimaschutzprojekte zuständig ist.
Ernst Schütz, Geschäftsführer Triaz GmbH, erhält den DHL Umweltpreis 2005 von Monika Wulf-MathiesFür sein Engagement um die klimaneutrale Paketlogistik erhält Triaz heute aus der Hand von Dr. Monika Wulf-Mathies, Leiterin des Zentralbereichs Politik und Nachhaltigkeit beim Konzern Deutsche Post World Net, den DHL Umweltpreis 2005. "Klimaschutz bedeutet für Deutsche Post World Net nicht nur die Verbesserung der eigenen Ressourceneffizienz, z. B. durch die Beschaffung von 70 neuen erdgasbetriebenen Paketzustellfahrzeugen. Wir wollen darüber hinaus auch unseren Kunden innovative und nachhaltige Logistikkonzepte anbieten", so Wulf-Mathies. "Wir freuen uns, dass Triaz mit DHL das umweltfreundliche "Grüne Paket" realisiert hat und hoffen, dass weitere Versandhändler dieses neue Produkt nutzen werden." Pro Jahr lässt Triaz rund sieben Millionen Kataloge und eine Million Pakete transportieren, wobei zirka 850 Tonnen Treibhausgase entstehen. Unter Anwendung der im Kyoto-Protokoll beschriebenen Klimaschutzinstrumente werden diese Emissionen durch Projekte ausgeglichen, die den Kohlendioxid-Ausstoß verringern. Bei der Zusammenarbeit von DHL, Triaz und Future Forests wird die Wiederaufforstung von illegal abgeholzten Regenwäldern in Bhutan sowie die Finanzierung von kleinen, dezentral einsetzbaren Solaranlagen in Sri Lanka gefördert. Damit wird der Aufbau einer nicht auf fossilen Brennstoffen beruhenden Energieversorgung unterstützt und nach dem Tsunami wertvolle Aufbauhilfe geleistet. Infos: Deutsche Post - Best Practise Quelle/Bilder: www.dpwn.de/umweltschutz
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