Otto Group verabschiedet weitreichende Klimaschutzstrategie Der Vorstand der Otto Group hat eine Klimaschutzstrategie verabschiedet, die eine langfristige, kontinuierliche und nachhaltige Senkung der CO2-Emissionen zum Ziel hat. Die Strategie verpflichtet alle wesentlichen Unternehmen der Otto Group zur Reduzierung der transport-, mobilitäts- und standortbezogenen CO2-Emissionen um 50 Prozent bis 2020.
Nachdem die Einzelgesellschaft OTTO bereits zwischen 1993 und 2005 die transport-bedingten CO2-Emissionen mehr als halbiert hat, will nun die gesamte Otto Group Maßstäbe auf dem Gebiet der verantwortungsvollen Unternehmensführung setzen. Im ersten Schritt stehen 17 deutsche Unternehmen mit mindestens 50 Millionen Euro Umsatz p.a., bei denen die Otto Group die (direkte oder indirekte) Mehrheit der Stimmrechtsanteile hält, im Fokus. Neben OTTO werden zunächst 3Pagen, Alba Moda, baumarkt-direkt, BAUR, Bon Prix , EOS DID, Frankonia, Heine, Hermes Logistik Gruppe, Hermes Warehousing Solutions, MyToys, OTTO Office, Schwab, Sieh an!, Sportscheck sowie Witt ihre CO2-Emissionen bis 2020 deutlich vermindern. Die Umsetzung soll tonnage- und sendungs- bzw. flächenbereinigt auf Basis des Geschäftsjahres 2006/07 für die deutschen Unternehmen erfolgen. Eine analoge Ausweitung auf die internationalen Unternehmen der Otto Group wird im Laufe des Geschäftsjahrs 2008/09 erfolgen. Die Zielsetzung der Klimaschutzstrategie der Otto Group geht deutlich über die bestehenden Selbstverpflichtungen aus Politik und Wirtschaft hinaus. Ihre Umsetzung wird dezentral von den einzelnen Unternehmen der Otto Group verantwortet. Entsprechend der Ausrichtung des jeweiligen Unternehmens wird vor Ort und auf Basis der spezifischen Unternehmensstruktur entschieden, wie eine 50 prozentige CO2-Reduktion bis 2020 am effizientesten zu erreichen ist. Geprüft werden sämtliche energieverbrauchenden Posten weltweit. Zentrale Bausteine zur Umsetzung der ambitionierten Ziele im Klimaschutz an den Standorten sind die Steigerung der Energieeffizienz von Maschinen und Anlagen wie zum Beispiel Heizungs- und Klimaanlagen, eine tageslichtabhängige Raumbeleuchtung sowie die stärkere Nutzung von erneuerbaren Energien wie zum Beispiel Solarenergie und nachwachsende Brennstoffe als Ersatz für Gas. Für die Versandhandelsunternehmen der Otto Group sind darüber hinaus Maßnahmen denkbar wie zum Beispiel die Minimierung der Wareneingangstransporte per Flugzeug oder die logistische Optimierung der Distributionskette. www.ottogroup.com
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