Bienenvölker testen Sauberkeit der Flughafen-LuftErgebnis: Die Luft am Hamburg Airport ist nicht belastet Bienen als Biodetektive: Anfang Mai 2005 stellte Hamburg Airport sechs Bienenvölker in der Nähe der Start- und Landebahnen auf, welche insgesamt rund 60.000 fleißige Honigsammler beheimaten. Damit untersucht der Flughafen, ob der Flugverkehr die Luftqualität rund um den Airport beeinflusst. Und so funktioniert der Test: Eine eventuelle Belastung der Pflanzen, die auf und in der Nähe des Flughafens blühen, lässt Rückschlüsse auf die Sauberkeit der Luft zu. Wenn eine Biene in die Umgebung ausschwirrt und die Pollen der Pflanzen sammelt, können mit den Pollen aufgenommene Schadstoffe später im Honig nachgewiesen werden.
Erfreuliches Ergebnis: Die Luft am Hamburg Airport ist nicht belastet Hamburg Airport ist innovativ im Umweltschutz. Bereits 1999 hat der Flughafen erstmals Bienenvölker zur Schadstoffermittlung aufgestellt. Damit war er der erste Airport europaweit, der sich dieser Idee bediente. Mittlerweile folgten zahlreiche Flughäfen diesem guten Beispiel. "In den vorangegangenen Studien war der Honig stets lebensmitteltechnisch einwandfrei. Ein unabhängiges Labor konnte entweder keine Schadstoffe oder vernachlässigbar geringe Mengen feststellen. Damit ist die Luft am und um den Hamburg Airport sauber und hat eine sehr hohe Qualität", resümiert Axel Schmidt, Leiter Umweltschutz am Hamburg Airport. Betreut wird das Projekt vom Umweltreferat des Flughafens und von dem Imker Ingo Fehr. Der köstliche, sortenreiche Honig wird zu besonderen Anlässen als Präsent ausgegeben - so gut schmeckt die saubere Airport-Luft. Quelle: Hamburg Airport
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